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01.07.2024 19:38 Uhr - Autor: Ballbreakers Wien

Hoiß gewinnt in Wien

114 Teilnehmer fanden sich am 22.06.2024 im Vereinslokal der Ballbreakers Wien in der Lugner City ein um am 3. Grand-Prix dieser Saison teilzunehmen. Gespielt wurde 8-Ball auf 5 Gewonnene im Wechselbreak-Format. 

Vormittagsgruppe
Ohne größere Überraschungen verlief der Vormittagsraster. Einzig Maks Benko und Clemens Schober fanden sich nach Erstrundenniederlagen unerwartet früh in der Hoffnungsrunde wieder. Da sie aber mit Serhii Holiev und Raimund Gneist sehr starke Gegner hatten, kann man hier wohl kaum von Sensationen sprechen. 


Die Spieler Patrick Butora, Miklos Greffer, Christoph Zottl, Raoul Reichegger, Lucas Huter, Roman Pavitschitz, David Arda und Armin Stainko qualifizierten sich direkt für die letzten 32.

Über die Hoffnungsrunde konnten sich Christian Otypka, Gerhard Koch, Michael Mosler, Vincent Gomez, Raimund Gneist, Clemens Schober, Michal Kaczkowski und Maks Benko qualifizieren.


Nachmittagsgruppe
Auch die Nachmittagsgruppe verlief größtenteils wie erwartet. Alexander Eidler sorgt mit einem deutlichen 5:2 Sieg über einen der Favoriten Oleksii Rudenko für die vermutlich größte Überraschung in der Vorrunde. So sollte es dann in der Hoffnungsrunde zum Duell zweier Turnierfavoriten kommen. Rudenko konnte sich hier mit einer starken Leistung 5:3 gegen Tobias Musil durchsezten. 

Weitere Qualifikanten der Nachmittagsgruppe: Stefan Huber, Markus Reischl, Guido Gassner, Johann Schernthaner, Tobias Hoiß, Martin Forman, Michael Vögerl, Georg Höberl über die Siegerrunde.

In der Hoffnungsrunde setzten sich: Tobias Trattnig, Patrick Pomberger, Markus Ziervogel, Dominik Witzemann, Manuel Butschek, Oleksii Rudenko Marek Kosc und Valdrin Bllaca durch.

 

Finaltag
Die hohe Qualität der letzten 32 verbliebenen Teilnehmer machte sich deutlich bemerkbar. Viele knappe Begegnungen (4 mal Hill-Hill und 6 mal 5:3) sorgten für ordentlich Spannung und oft wurden die Duelle durch das Break entschieden. 

 

Die Achtelfinalbegegnungen verliefen da schon wesentlich deutlicher. Zweimal 5:0, vier 5:2 Siege. Lediglich beim beim 5:4 Sieg von Lucas Huter gegen Michael Mosler und beim 5:3 von David Arda gegen Georg Höberl kam Spannung auf. 

Patrick Butora musste sich in seiner Viertelfinalpartie dem stark aufspielendem Ukrainier Oleksii Rudenko mit 5:3 geschlagen geben. 

Lucas Huter konnte sich mit seinem dritten Hill-Hill Sieg in Serie mit 5:4 über David Arda ebenfalls für das Halbfinale qualifizieren. 

Tobias Hoiß und Stefan Huber bezwangen ihre Gegner Tobias Trattnig und Raoul Reichegger deutlich mit 5:2.


Die Halfinale lauteten Rudenko gegen Huter und Huber gegen Hoiß.

Wie in einem Grand-Prix Halbfinale zu erwarten, gab es von allen Teilnehmern hochklassiges Pool zu sehen.

Lucas Huter musste allerdings den Anstrengungen der drei nervenaufreibenden Hill-Hill Siege Tribut zollen und blieb so gegen Rudenko, der mit 5:2 gewann, chancenlos.

 

Tobias Hoiß setzte sich mit 5:3 gegen die Nummer 1 der österreichischen Rangliste, Stefan Huber durch. Beide spielten schönes Billard aber Hoiß war einfach eine kleine Spur besser, seine kleinen Fehler korrigieren zu können. 

Im Finale Rudenko gegen Hoiß gab es zu Beginn von beiden Spielern ungewohnt viele Fehler zu sehen. Breakfoul von Hoiß, aber er bekommt noch die Chane Safe zu spielen, Rudenko verschießt eine lange, schwierige 2 und Hoiß geht mit 1:0 in Führung. Im zweiten Game versucht Rudenko die 6 von der Bande zu lösen, was ihm auch gelingt, aber mit etwas Pech legt sich die Weiße zur 8 und der Massé-Stoß pendelt im Loch. Hoiß verschießt den Einsteiger, aber Rudenko berührt beim Versuch die im Loch liegende 6 mit einer Komibnation zu versenken die 6 kaum, sodass Hoiss noch eine zweite Chance erhielt. Diese lässt er sich dann nicht nehmen und stellt auf 2:0.

Hoiß breakt, spielt die Partie eigentlich schön runter, macht aber einen Lagefehler auf die 8 und muss Rudenko einen offenen Tisch überlassen. 2:1.

 

Dry Break Rudenko und Hoiß schießt auf 3:1 aus.

Hoiß breakt, legt sich selber beim Versuch eine Kugel von der Bande zu lösen aber ein Safe und kann mit einem ganz dünnen Kontakt gerade noch so ein Foul vermeiden. Rudenko legt sich ebenfalls selber ein Safe und muss den Jump-Queue auspacken. Hoiß verschießt einen eigentlich machbaren Einsteiger. 3:2

Breakfoul Rudenko, Hoiß verschießt eine unangenhme 1 auf die Mitteltasche, Rudenko nutzt den offenen Tisch zum 3:3 Ausgleich.

 

Schönes Break von Hoiß und er schießt zur 4:3 Führung aus.

Dry Break von Rudenko und Hoiß nutzt seine zweite Chance zum 5:3 Sieg.

Wir gratulieren Tobias Hoiß ganz herzlich zum Sieg des 3. Austrian Grand-Prix.


>>> Ergebnisse

Foto (c) ÖBU/Andreas Kronlachner

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