10.05.2026. Maximilian Lechner und Daniel Guttenberger haben beim zweiten Predator-Euro-Tour-Stopp im heurigen Jahr in Wickrange, Luxemburg, mit dem geteilten neunten Platz für das Topergebnis der heimischen Poolbillard-Elite gesorgt.
Lechner marschierte in der mit 60.700 Euro dotierten Men’s Division in der Doppel-K.-o.-Vorrunde mit Siegen gegen den Franzosen Shaï Fitussi (7:3), den Ungarn Olivér Szolnoki (7:6), den Deutschen Tim Goergen (7:5) und den Esten Denis Grabe (7:5) auf direktem Weg in die finale K.-o.-Turnierphase und legte dort noch mit einem weiteren 9:5-Erfolg gegen den Deutschen Tobias Bongers nach. Im Match um den Einzug ins Viertelfinale gestern Abend gegen den Polen Wiktor Zieliński verwertete der Tiroler seine Chancen dann aber nicht konsequent genug und unterlag mit 5:9.
Für Guttenberger begann der 10-Ball-Wettkampf mit einer 4:7-Niederlage gegen Tim Jonkman. Der Oberösterreicher hielt sich anschließend jedoch mit drei Siegen im Hoffnungsdurchgang weiter im Rennen und revanchierte sich bei dem Nieder- länder für seine Auftaktschlappe mit einem 7:3-Erfolg im Match um den Aufstieg in die K.-o.-Endrunde. Der Achtelfinaleinzug gelang Guttenberger anschließend mit einem hart erkämpften 9:8-Sieg gegen den Deutschen Dennis Laszkowski, ehe das Aus gegen den Serben Aleksa Pecelj mit einer 6:9-Niederlage kam.
Mit Martin Kempter schaffte auch ein dritter Österreicher den Einzug in die K.-o.-Phase. Der Vorarlberger Routinier holte nach einem 7:3-Auftakterfolg gegen den Belgier Florent Dejana und einer 6:7-Niederlage gegen den Polen Szymon Kural mit fünf weiteren Siegen in der Hoffnungsrunde gegen den Deutschen Timo Hofmann (7:5), den Polen Piotr Haraszczuk (7:4), den Türken Orhan Balioğlu (7:2), den Italiener Tiziano Russo (7:4) und den Serben Marko Jovanović (7:0) sein Endrunden- ticket, unterlag dort aber gestern Abend dem Spanier Álvaro Canóniga mit 6:9 und beendete die Konkurrenz auf Platz 17.
Für seinen Vorarlberger Landsmann Mario He war bereits in der Doppel-K.-o.-Vorrunde nach drei Siegen und zwei Nieder- lagen Endstation. Der Wiener Michael Seitz blieb in der Vorrunde ohne Sieg.
Frühes Aus für Baumgartner und Primus
In der mit 20.000 Euro dotierten Damenkonkurrenz verpassten beide österreichischen Starterinnen, die Kärntnerin Sandra Baumgartner und die Steirerin Lena Primus, den Einzug in die Endrunde.
Baumgartner, im Euro-Tour-Women-Ranking nach dem Saisonauftakt in Antalya auf Platz 2, gab nach ihrem planmäßigen 5:2-Auftaktsieg gegen die Französin Rachelle Enfroy ihre beiden folgenden Matches gegen die Portugiesin Sara Rocha und die Deutsche Romina Lenk jeweils mit 3:5 ab.
Primus startete mit Siegen gegen die Schweizerin Shirin Volery (5:4) und die Deutsche Pia Filler (5:2), unterlag aber an- schließend der Deutschen Ina Kaplan mit 3:5 und der Französin Marion Jude mit 4:5.
Nächster Stopp Sankt Johann
Die dritte Station der heurigen Euro Tour wird vom 25. bis 28. Juni erneut das malerische Alpendorf in Sankt Johann sein. Vor den Euro-Tour-Wettkämpfen werden vom 16. bis 23. Juni im Pongau erstmals auch Weltranglistenturniere der Pro Billiard Series mit einer Gesamtdotation von 315.000 US-Dollar ausgetragen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kronlachner
Pressereferent / Media Offic
Österreichische Billardunion Carambol.Pool.Snooker&EnglishBilliards
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