14/1 Landesmeisterschaften 2026 – Martin Kempter lässt alle untergehen… und die Scherrer-Dynastie schlägt wieder zu.
Die Vorarlberger
Landesmeisterschaften im 14/1 Endlos hatten eigentlich alles:
Sonne, Spannung, Grillduft, Diskussionen über die Zukunft des 14/1… und einen
Martin Kempter, der mit seinem Gegner, soviel Gefühl hatte wie ein
Presslufthammer. _____________________________________________________________________________
Allgemeine Klasse – Ex-Verein ausgeschaltet… einer nach dem anderen
Der Mann des
Wochenendes:
Martin Kempter vom neuen Vorarlberger Kultverein
„Pool für Nichtschwimmer Bersbuch“ Das
kultige-moderne Clubheim, muss man gesehen haben, nicht nur weil der Präsident
des Vorarlberger Billard Verbandes Winfried Nussbaummüller diesen Verein ins
Leben gerufen hat.
Und ja… der Verein heißt wirklich so.
Was dann folgte, hatte
fast schon etwas Filmreifes:
Martin lies auf dem Weg ins Finale ausgerechnet reihenweise Spieler seines
ehemaligen Vereins untergehen.
Besonders verrückt das Finale:
Beide Finalisten mussten zuerst über die Hoffnungsrunde marschieren.
Quasi zweimal gestorben… und trotzdem wieder auferstanden
Im Finale wartete dann
David Arda.
Doch dort schaltete Martin plötzlich in den „ehemaliger WM-Dritter-Modus“.
Und das war dann weniger ein Finale… sondern eher eine Live-Vorführung in Sachen 14/1 Endlos.
David blieb teilweise
nur noch die Zuschauerrolle.
Billard kann manchmal brutal sein.
Die dritten Plätze
gingen an Günter Innmann und Altmeister Jürgen Scherrer, die bewiesen, dass
alte Füchse im 14/1 immer noch brandgefährlich sind.
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Damenklasse – Niemand rechnet mit Yao Yao… Fehler !
Irgendwie passiert es immer wieder.
Alle schauen auf
andere Spielerinnen…
und plötzlich steht Yao Yao Scherrer wieder ganz oben.
Im Finale gegen Marion
Dressel (x-fache Landesmeisterin) ging es ordentlich zur Sache.
Kein Zentimeter wurde verschenkt. Taktik, Nervenkrieg, Sicherheitsduelle…
teilweise fühlte sich das mehr nach Schach auf blauem Tuch an.
Doch genau dort ist Yao Yao gefährlich.
Unglaublich clever.
Ruhig.
Raffiniert.
Und wenn’s drauf ankommt, plötzlich mit einem verschmitzten lächeln eiskalt.
Da war sie wieder.
Diese „10-Ball-LM-Yao-Yao“, bei der zuerst keiner hinschaut… und die am Ende
trotzdem alle stehen lässt.
Verdienter
Landesmeistertitel für Yao Yao Scherrer vor Marion Dressel.
3. Wurden jeweils Melanie Klimek und Bettina Brum.
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Jugendklasse – Die Scherrer-Phalanx rollt wieder durchs Turnier
Langsam wird’s unheimlich
Selina Scherrer und Luca Scherrer machten dort weiter, wo sie bei anderen Turnieren aufgehört hatten: einfach alles überrollen.
Die Jugendbewerbe wurden als High-Run gespielt — und am Ende stand natürlich wieder das familieninterne Endspiel auf dem Programm.
Man könnte fast glauben, die beiden machen das absichtlich.
Für die Konkurrenz waren Timo Bertsch und Anna Schierscher allerdings alles andere als einfache Opfer. Die beiden kämpften verbissen, hielten stark dagegen und brachten die Scherrer-Maschinerie durchaus ins Wanken. Der 3. Platz war aber beiden sicher.
Aber eben nur fast.
Am Ende fehlte nur ein kleines Stück gegen diese „Scherrer-Phalanx“.
Und eines darf man
ruhig sagen:
Selina und Luca beim Spielen zuzusehen, macht einfach richtig Spaß.
Technik, Ruhe, Talent… die zwei könnten noch für ordentlich Wirbel in der Zukunft
sorgen.
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Seniorenklasse – Günter wollte Rache… bekam aber wieder Martin
Auch bei den Senioren führte an Martin Kempter kein Weg vorbei.
Egal wer kam… Martin pflügte durchs Feld wie ein Schneepflug im Vorarlberger Winter.
Günter Innmann kämpfte
sich über den Hoffnungslauf sensationell zurück ins Finale…
nur um dort festzustellen:
„Oh nein… schon wieder DER.“
Innerlich dürfte Günter wohl gedacht haben:
„Dieses Mal mache ich wenigstens keinen Statistenjob.“
Der Wille war da.
Der Kampfgeist ebenfalls.
Nur leider hatte Martin an diesem Tag beschlossen, einfach niemanden gewinnen zu lassen.
Zweiter
Landesmeistertitel an einem Wochenende.
Mehr als verdient.
Atila Syfettin und Norbert Blekac, genossen nach dem Verlust des Halbfinales,
das Spiel im Finale mit besonderem Genuss.
Sie belegten beide den 3. Platz.
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Sonne, Grillmeister Veli und die ewige 14/1-Diskussion
Abseits der Tische war es ein richtig gemütlicher Billardtag.
Während draußen die Sonne strahlte, wurde zwischen den Matches diskutiert, analysiert, gelacht… und natürlich bei Grillmeister Veli ordentlich zugeschlagen.
Und wie immer beim 14/1 wurde natürlich auch intensiv philosophiert:
„Hat die Disziplin
Zukunft?“
„Spielt das überhaupt noch jemand?“
„Warum macht man sich das freiwillig so kompliziert?“
Aber genau das macht 14/1 irgendwie aus.
Wer es liebt, liebt es
richtig.
Der Vorarlberger Billard Verband bedankt sich ganz herzlich bei den aufrichtenden
Vereinen der 14.1 Landesmeisterschaften 2026
- Billard Academy Dornbirn
- SBC Feldkirch
- CAP Hörbranz
für die Tadellose Ausrichtung und gute Organisation der 14/1
Landesmeisterschaften.
Allen Gewinnern gebührt ebenfalls ein herzliches Dankeschön fürs Mitspielen und
herzliche Gratulation zu Ihren Erfolgen.