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09.05.2026 22:58 Uhr - Autor: VBV

14/1 Landesmeisterschaften 2026

14/1 Landesmeisterschaften 2026 – Martin Kempter lässt alle untergehen… und die Scherrer-Dynastie schlägt wieder zu.

Die Vorarlberger Landesmeisterschaften im 14/1 Endlos hatten eigentlich alles:
Sonne, Spannung, Grillduft, Diskussionen über die Zukunft des 14/1… und einen Martin Kempter, der mit seinem Gegner, soviel Gefühl hatte wie ein Presslufthammer. _____________________________________________________________________________


Allgemeine Klasse – Ex-Verein ausgeschaltet… einer nach dem anderen

Der Mann des Wochenendes:
Martin Kempter vom neuen Vorarlberger Kultverein
Pool für Nichtschwimmer Bersbuch
“ Das kultige-moderne Clubheim, muss man gesehen haben, nicht nur weil der Präsident des Vorarlberger Billard Verbandes Winfried Nussbaummüller diesen Verein ins Leben gerufen hat.

Und ja… der Verein heißt wirklich so.

Was dann folgte, hatte fast schon etwas Filmreifes:
Martin lies auf dem Weg ins Finale ausgerechnet reihenweise Spieler seines ehemaligen Vereins untergehen.

Besonders verrückt das Finale:
Beide Finalisten mussten zuerst über die Hoffnungsrunde marschieren.
Quasi zweimal gestorben… und trotzdem wieder auferstanden

Im Finale wartete dann David Arda.
Doch dort schaltete Martin plötzlich in den „ehemaliger WM-Dritter-Modus“.

Und das war dann weniger ein Finale… sondern eher eine Live-Vorführung in Sachen 14/1 Endlos.

David blieb teilweise nur noch die Zuschauerrolle.
Billard kann manchmal brutal sein.

Die dritten Plätze gingen an Günter Innmann und Altmeister Jürgen Scherrer, die bewiesen, dass alte Füchse im 14/1 immer noch brandgefährlich sind.
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Damenklasse – Niemand rechnet mit Yao Yao… Fehler !

Irgendwie passiert es immer wieder.

Alle schauen auf andere Spielerinnen…
und plötzlich steht Yao Yao Scherrer wieder ganz oben.

Im Finale gegen Marion Dressel (x-fache Landesmeisterin) ging es ordentlich zur Sache.
Kein Zentimeter wurde verschenkt. Taktik, Nervenkrieg, Sicherheitsduelle… teilweise fühlte sich das mehr nach Schach auf blauem Tuch an.







Doch genau dort ist Yao Yao gefährlich.

Unglaublich clever.
Ruhig.
Raffiniert.
Und wenn’s drauf ankommt, plötzlich mit einem verschmitzten lächeln eiskalt.

Da war sie wieder.
Diese „10-Ball-LM-Yao-Yao“, bei der zuerst keiner hinschaut… und die am Ende trotzdem alle stehen lässt.

Verdienter Landesmeistertitel für Yao Yao Scherrer vor Marion Dressel.
3. Wurden jeweils Melanie Klimek und Bettina Brum.
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Jugendklasse – Die Scherrer-Phalanx rollt wieder durchs Turnier

Langsam wird’s unheimlich

Selina Scherrer und Luca Scherrer machten dort weiter, wo sie bei anderen Turnieren aufgehört hatten: einfach alles überrollen.

Die Jugendbewerbe wurden als High-Run gespielt — und am Ende stand natürlich wieder das familieninterne Endspiel auf dem Programm.

Man könnte fast glauben, die beiden machen das absichtlich.

Für die Konkurrenz waren Timo Bertsch und Anna Schierscher allerdings alles andere als einfache Opfer. Die beiden kämpften verbissen, hielten stark dagegen und brachten die Scherrer-Maschinerie durchaus ins Wanken. Der 3. Platz war aber beiden sicher.

Aber eben nur fast.

Am Ende fehlte nur ein kleines Stück gegen diese „Scherrer-Phalanx“.

Und eines darf man ruhig sagen:
Selina und Luca beim Spielen zuzusehen, macht einfach richtig Spaß.
Technik, Ruhe, Talent… die zwei könnten noch für ordentlich Wirbel in der Zukunft sorgen.
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Seniorenklasse – Günter wollte Rache… bekam aber wieder Martin

Auch bei den Senioren führte an Martin Kempter kein Weg vorbei.

Egal wer kam… Martin pflügte durchs Feld wie ein Schneepflug im Vorarlberger Winter.

Günter Innmann kämpfte sich über den Hoffnungslauf sensationell zurück ins Finale…
nur um dort festzustellen:

„Oh nein… schon wieder DER.“

Innerlich dürfte Günter wohl gedacht haben:

„Dieses Mal mache ich wenigstens keinen Statistenjob.“

Der Wille war da.
Der Kampfgeist ebenfalls.

Nur leider hatte Martin an diesem Tag beschlossen, einfach niemanden gewinnen zu lassen.

Zweiter Landesmeistertitel an einem Wochenende.
Mehr als verdient.
Atila Syfettin und Norbert Blekac, genossen nach dem Verlust des Halbfinales, das Spiel im Finale mit besonderem Genuss.
Sie belegten beide den 3. Platz.
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Sonne, Grillmeister Veli und die ewige 14/1-Diskussion

Abseits der Tische war es ein richtig gemütlicher Billardtag.

Während draußen die Sonne strahlte, wurde zwischen den Matches diskutiert, analysiert, gelacht… und natürlich bei Grillmeister Veli ordentlich zugeschlagen.

Und wie immer beim 14/1 wurde natürlich auch intensiv philosophiert:

„Hat die Disziplin Zukunft?“
„Spielt das überhaupt noch jemand?“
„Warum macht man sich das freiwillig so kompliziert?“

Aber genau das macht 14/1 irgendwie aus.

Wer es liebt, liebt es richtig.

Der Vorarlberger Billard Verband bedankt sich ganz herzlich bei den aufrichtenden Vereinen der 14.1 Landesmeisterschaften 2026
- Billard Academy Dornbirn
- SBC Feldkirch
- CAP Hörbranz
für die Tadellose Ausrichtung und gute Organisation der 14/1 Landesmeisterschaften.
Allen Gewinnern gebührt ebenfalls ein herzliches Dankeschön fürs Mitspielen und herzliche Gratulation zu Ihren Erfolgen.




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